Mittelmeer, Travel

Mein Schiff 3 | MALTA | Anreise

Tag 1 | Adria 2015 mit Mein Schiff 3 | Anreise

Heute geht es auf eine weitere Kreuzfahrt – 1 Woche mit der Mein Schiff 3 auf der Route „Adria mit Kroatien“.Wie es zu dieser Reise kam und warum der „Wechsel“ von AIDA zu Mein Schiff? Das war eher zufällig. Mein Mann bekam vor ein paar Wochen per Newsletter eine Art „Blind Buy“ Angebot für die Mein Schiff 3. Soll heißen – man bucht die Reise, weiß aber noch nicht, ob es Route X oder Route Y wird. Lediglich der Zeitraum steht fest und natürlich der Preis. Nach kurzer Überlegung – ob uns beide Routen gefallen würden, egal welche es wird, entschieden wir uns für – JA! Welche Route es dann wurde erfuhren wir knapp eine Woche später:

‚Adria mit Kroatien‘ – soll heißen: Start auf Malta -> Seetag -> Brindisi (Italien) -> Dubrovnik (Kroatien) -> Kotor (Montenegro) -> Korfu Stadt (Griechenland) -> Seetag -> Valletta (Malta)

Wer nicht viel Zeit/Lust zum Lesen oder scrollen hat, kann sich gerne unser Video-Tagebuch zur Anreise anschauen:

Soweit so gut! Flüge mit airberlin mit Start in unserem Heimatflughafen, Balkonkabine und das all inklusive Paket beinhaltete dieses Angebot.

Heute Nachmittag ging es dann auch schon los. Die Flugzeit von Düsseldorf nach Malta betrug gerade mal 2:45 sodass im Flieger auch nur die obligatorischen „süßen“- oder „salzigen“ Snacks gereicht wurden.

Die Flugroute an für sich ist sehr schön! Besonders der Teil über den Alpen! Schneebedeckte Hügel – wenn man nicht gerade auf dem Weg in die Sonne wäre, wäre so ein Abstecher in den Schnee auch was feines…

Nicht allzulange ließ das Kontrastprogramm zu dem weiß, blauen Bild über den Alpen auf sich warten: Der Landeanflug auf Malta mit seinen sand/goldfarbenen Häusern.

Am Flughafen angekommen ging es zunächst zum Gepäckband um unsere Koffer einzusammeln. Anschließend wurden wir mir Bussen zum Hafen-Terminal gefahren – circa 10-15 Minuten Fahrt. Dort angekommen – in einer Art „Grotte“ wurde kalter grüner Tee oder O-Saft gereicht (hatte den kalten grünen Tee für Sekt gehalten – ups) Trotzdem erfrischend.
Ab hier übernahm Mein Schiff das Gepäck, sodass man einfach zum check-in konnte. Der ging schnell, freundlich und problemlos. Ein paar Infos zum Schiff, check-in, ein Foto fürs System und die Boardkarten gab es.
Dann ging es auch schon ab durch die Sicherheitskontrolle, das klassische „Foto vorm Schiff“ wurde schnell geknipst und nun stand man vor diesem riesen Schiff! Es ist jedes mal faszinierend und unglaublich aufregend!
Noch ein kurzer Fußmarsch entlang des Schiffes, schon ging es an Board und ab aufs Zimmer. Und hier viel direkt auf: Wesentlich geräumiger als die Standard Balkonkabine auf der AIDA. Aber dazu in einem anderen Post mehr.
Kurze Zeit später klopfte es schon an der Tür – Eine Rose für die Dame und 2 Schokolädchen wurden uns zur Begrüßung in die Hand gedrückt. Danach erneutes klopfen um uns das Tagesprogramm für den kommenden Tag zu überreichen und danach wieder um uns einen der beiden Koffer zu bringen – guter Service wird hier sehr groß geschrieben, gar keine Frage!

Trotz der doch ziemlich kurzen Anreise verschnauften wir eine Weile auf dem Zimmer um dann zum ersten Mal an Board in einem der vielen à la card Restaurants zu essen, dem „Atlantik –  Klassik“. Wir wurden an den Platz gebracht der wirklich schön eingedeckt war und mussten keine Sekunde warten, bis unsere Getränkebestellung aufgenommen, die Menu-Karte gereicht und ein Aperitif ausgesucht war.

Ich entschied mich das komplette 5-Gänge-Menü zu probieren. Vorab wurden verschiedene frische Brotscheiben, Laugengebäck und kleine Brötchen mit normaler Butter, gesalzener Butter und einer Gemüsecreme gereicht, als Aperitif gab es Portwein. Stilles und Sprudelwasser standen direkt am Platz und mussten nicht extra bestellt werden. Es konnte ebenfalls zwischen vielen verschiedenen kostenlosen Weinen gewählt werden – kostenlosen wie auch kostenpflichtigen.

Der erste Gang ließ nicht lange auf sich warten, generell mussten wir nie lange aus einen Gang warten und waren nach fast einer Stunde schon durch mit allem. Als der Nachtisch kam habe ich wohl etwas zu große Augen gemacht über das Dessert meines Mannes, sodass eine Servicekraft direkt meinte „Kein Problem Madame, ich bringe ihnen noch eins“. So schnell habe ich gar nicht schalten können und schon hatte ich 2 Deserts auf meinen Platz _ hehe. Die Dame am Nebentisch meinte dann “ihre Waage möchte ich nicht sein“ – Hach ich liebe charmante Menschen, aber Recht hat Sie – wenn das so weiter geht – wie viel kann man wohl in einer Woche zunehmen!? Dazu gab es noch Kaffee und das alles ‚inklusive‘. Ich glaube mein Mann hat circa 15 Minuten die anderen Gäste beobachtet, ob diese irgendwie ihre Karte zückten und als er meinte ‚die gehen einfach‘, gingen wir auch. Hier muss wirklich nichts bezahlt werden, es sei denn, man bestellt sich hochwertige Weine und Spirituosen extra. Merkwürdig, dieses all inklusive – und das ganz ohne doofes Armbändchen. Anschließend ging es kurz aufs Zimmer und zu guter Letzt auf Deck – da gab es wieder Sekt.

An dieser Stelle sei natürlich noch die Seenotrettungsübung erwähnt – die ist Pflicht und fand um 21 Uhr statt. Hier war es nur auf Wunsch der Passagiere nötig, sich die Rettungswesten anzuziehen. Ansonsten hatte sich jeder – nach ertönen des Signals – auf seiner Musterstation einzufinden, sich zu melden und dann zu warten. Es wurde ein Film mit allen möglichen Maßnahmen gezeigt und nach circa 20/30 Minuten war der Spuk auch schon vorbei. Deutlich angenehmer im Verlgeich zur Aida, da man nicht draußen bei 31°C in den Rettungswesten ausharren musste – sondern ziemlich bequem auf Deck 5, klimatisiert, ohne Rettungswesten. Fraglich nur an dieser Stelle, welche Übung im Notfall dann die bessere war!?

Anschließend setzten wir uns im Poolbereich hin, der DJ legte ein paar tanzbare Lieder auf, wurde jedoch nach ein paar Minuten vom Entertainer – nicht unterbrochen- aber doch – mitten im Lied Ton aus, Lichts aus und Show an :-). Kurzes Hallo, kleiner Witz am Rande, vorstellen des Kids&Teen Clubs + dem Salsa/Hip Hop Lehrer. Und dann kam David Hasselhoff auf die Bühne – nein! Doch! Äh, nein – aber aus der Ferne dachten wir kurz „ ach herrje!“- Nach „Quando“ und ein paar tänzerischen Einlagen durfte der DJ die Party einläuten und mit welchen Schlager/Pop Song ginge das am Besten? Klar – ein Remix von „Atemlos“. Mein Mann vergrub sein Gesicht zum entsetzen seiner Sitznachbarin in seinen Händen – hatten wir doch the biggest Helene Fan direkt dort sitzen. Banause :-). „So wird das nichts mit neuen Leuten kennenlernen Schätzelein“ –  „Scherz, wollen wir eh nicht, also mach weiter so“.

Paare strömten auf die Tanzfläche und legten einen flotten Disko-Fox aufs Parkett. Okeee, wir gehen dann mal – noch ein bissl das Deck erkunden, noch einen Cocktail inklusive – leicht angesäuselt aufs Sonnendeck, rund herum und dann hieß es auch schon ablegen. Es donnerte und blitzte – „gibt’s hier gerade ein Feuerwerk beim auslaufen!?“ – Ja! Aber nicht von „uns“ sondern von Malta und einem kleinen Schiff aus, dass unsere Ausfahrt begleitete.

Leider waren wir auf dem wohl ungünstigsten Deck um das auslaufen zu beobachten. Also merke – wer das Auslaufen, Einlaufen gut anschauen möchte (geht natürlich auch von der Balkonkabine) der sollte nicht von Deck 5 ausschau halten – es sei den, Mann ist 1,90cm.
Ab auf die Kabine, ein bisschen TV und gute Nacht!

Nächste Etappe: Seetag nach Brindisi

Equipment:

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