Düsseldorf

eat&STYLE food festival Düsseldorf

eat&STYLE FOOD FESTIVAL

Hallo und herzlich willkommen zu einem Beitrag, mit meinen persönlichen Eindrücken vom eat&STYLE Food Festival auf dem Areal Böhler in Düsseldorf.

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Ich hatte das Glück, im Vorfeld 2 Freikarten gewonnen zu haben und somit begaben wir uns am letzten Veranstaltungstag auf die eat&STYLE.

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Areal Böhler und alte Schmiedehalle

Gegen 13 Uhr trafen wir ein, gelangten schnell – kaum eine Schlange am Eingang – in die ehemalige Schmiedehalle mit ihren vielen Stahlträgern und industriellem Charme.

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Mit dem Hallen- und Programmplan verschafften wir uns einen ersten schnellen Überblick. Mir viel direkt positiv das einheitliche Grunddesign & die Beschilderung der Stände auf. Schnelles finden von Stand XY sollte somit möglich sein, oder? Fast! Unser Konzept ging zumindest leider nicht auf und auch nach 3, wie wir dachten kompletten Runden, haben wir im Nachhinein gesehen, dass wir ein paar Gänge übersehen haben. Schade. Aber weiter im Text.

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Hauptsponsoren, Präsenz und Angebot

Die Hauptsponsoren der Veranstaltung waren Miele und das Deutsche Weininstitut.

Miele, mit Kochbühnen, einem großen Angebot an Workshops, Live Cooking und auch gebacken wurde. Einhörner-Plätzen zum Beispiel – schaut mal auf Yelp für Fotos vorbei.

Zu den Kursen konnte man sich im Vorfeld online anmelden.

Das Weininstitut bot ebenfalls Workshops an und vom Wein im allgemeinen gab es eine ganze Menge. Für uns persönlich eher uninteressant. Der Mann schaut eher auf Gin und Mate, ich auf Schorle. Daher waren das meine 5 Cent zum Thema Wein.

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Breites Angebot

Abgesehen vom vielen Wein bot die eat&STYLE ein breites Portfolio an Ausstellern. Von A wie Agrarmarkt Austria über Alaska Seafood und eines meiner highlights: Appenzeller Käse mit einem sehr leckeren Fondue-Käse zum probieren & kaufen. Käsefondue hat bei uns in der Familie schon lange Tradition. Deswegen hab ich unser “Familienrezept” auch mal auf facebook geteilt. Richtig lecker! Gerne nachmachen.

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Harte Sachen

Weiter mit B wie Brennerei Ehringhausen und Spirituosen von O’Donnells Moonshine im Einmachglas. Da kamen amüsante Erinnerung an die Doku-Serie “Moonshiners” und die vielen Brenner die illegal im Wald von Virginia ihr “Jesöff” brauen. Auch eine uns bekannte Marke war dabei: Schwarzwald Dry & Sloe Gin.

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Wo sind die Food Trucks?

Bei dem harten Zeug braucht man natürlich eine gewisse Grundlage die man sich aber nur schwer mit kleinen Probier-Portionen verschaffen kann.

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Die Auswahl, ich sag mal an typischen “Food Festival” Trucks war jedoch eher mau. Wenn ich mich recht erinnere, gab es süße Churros, etwas Seafood wie Kibbeling, Miesmuscheln und Seelachs Burger sowie Pommes aus den typischen Food-Trucks.

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Natürlich gab es noch ein paar Essens-Stände wie “who’s mino” mit Wraps, dann Focaccia mit Spanferkel bei Paolo Induti – soweit ich mich erinnern kann, war es das aber auch an Hauptspeisen und finde ich für ein sogenannten Food Festival eher wenig.

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Alkoholfreie Getränke

Naja, dann greift man halt lieber zu alkoholfreien Getränken. Die gab es natürlich auch in Form von Limonaden, Schorle, Mate, Smoothies, Tees und Kakao.

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Brühe, die Tote erweckt

Müde vom vielen hin und herlaufen? Da boten diverse Kaffeebohnen Anbieter, Kaffee- und Espressomaschinen Hersteller abhilfe. Auf dem 1 ½ Stündigen “walk of coffee” konnte man für 10€ pro Person in die Welt des Kaffees eintauchen. Oder man behalf sich mit einem kräftigen Schluck der Brühe, die angeblich Tote erweckt.

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Trend Kitchen & lange Tafel

Zum Kaffee passen Törtchen, Macarons und feines Gebäck, nicht wahr? Im Bereich “Trend Kitchen” setzten wir uns an die sogenannte lange Tafel.

Ich ließ das Mittagessen aus und ging direkt zum Dessert über: Ein Pistazie-Cassis Eclair von Törtchen Törtchen mit einer heißen Schokolade. Glatt vergessen, dass ich kurz zuvor eine kleine Probierportion Miesmuscheln hatte. Äh..ja. Ging alles gut.

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Angefixt vom Zucker gab es noch 1 Marakuja Macaron für jeden. Pure Glückseligkeit meinerseits, da unglaublich lecker.

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Wer dann noch nicht genug hat, darf natürlich noch Schweizer Schokolade, Haselmus bei Haselherz naschen oder sich einen Gugle mit nach Hause nehmen.

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Wem das alles zu süß ist: hier etwas herzhaftes: Salami, Wurst, Jerky und Brühe. Bitteschön.14615778_1161628003912494_7957941353494860639_o

Und keine Sorge: Shape Tortillas und Acai Pulver bringen euch wieder in Form.

Shopping, soviel „Mann“ tragen kann

Das probierte durfte auch gekauft werden. Ob Tee, Macarons, Chutney, Essig, Saucen, Gewürze, Öle ein ein leckeres Zwiebelconfit von Schalotti, dass sich übrigens hervorragend auf Flammkuchen machen soll, konnten auch kleinere und größere Küchengeräte erstanden werden. Soviel “Mann” tragen konnte. Vielleicht konntet oder könnt ihr bei eurem Besuch ja auch das ein oder andere Angebot nutzen.

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Wir haben uns leckere Trüffelbutter und Trüffelkäse von Göschle sowie fruchtigen Johannisbeer-Essig mit niedrigem Säuregehalt von Fruchtwerker mitgenommen.

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Ein kurzes Fazit gefällig?

Den Namen Food Festival finde ich nicht passend und erweckt bei mir andere Erwartungen. eat&STYLE FOOD MARKET, also Essensmarkt finde ich passender, ist aber wahrscheinlich nicht trendig genug. Food Market, weil mich die Art des Angebots an das des Carlsplatz hier in Düsseldorf (abgesehen von den Blumen) erinnert hat mit dem Unterschied, dass man dort keine 15€ (im VVK 12€) Eintritt zahlen muss.

2€ für die Garderobe – ich ließ meine im Auto. 5€, wer sein Auto auf dem Gelände parken will.

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Das Wort Festival bzw. Food Festival assoziiere ich etwas, dass draußen stattfindet. Musik, Trucks, gegrilltes und andere Leckereien. Es hat den Anschein, als würde sich das Areal draußen auch ideal dafür Anbieten. Das sind aber alles nur mutmaßungen, denn was für Bestimmungen und Genehmigungen dafür nötig sind, davon habe ich keine Ahnung. Eine Kombination aus drinnen die “Supplier” und Workshops und draußen die Trucks hatte ich erwartet.

Ich bin gespannt, ob sich die Betreiber vielleicht den ein oder anderen Vorschlag, der auf den vielen Plattformen wie Yelp, facebook & Co geteilt wurde, zu Herzen nehmen und im Rahmen der Möglichkeiten nächstes Jahr umsetzen.

Was mache ich beim nächsten mal anders?

Ein paar Dinge die ich mir fürs nächste Mal auf die Fahne schreibe: Nicht am letzten Tag kommen! Da gibt es meist das ein oder andere Produkt nicht mehr zum probieren und kaufen. Gut für die Aussteller, doof für mich. Aber auch nur halb doof, denn das meiste kann in ausgewählten Läden und online gekauft werden. Dann halt, ohne es vorher zu probieren.

Und, ich würde mich zu den Workshops anmelden. Das sah interessant aus und glaubt man den vielen Kommentaren, hat es nicht nur Spaß gemacht sondern auch geschmeckt.

Bis zum nächsten Food Festival.

Ein paar (bei weitem nicht alle) ausgestellten Produkte von der eat&STYLE gibt es auch hier zum nachkaufen *

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