Europa, Travel

Amsterdam | Anreise Pancakes & Café Bern

Über Silvester in Amsterdam – Tag 1 – Anreise, Pancakes und Café Bern

Wie alle paar Jahre, zog es uns auch dieses Jahr zu Silvester wieder in eine andere Stadt, Amsterdam. Einfach mal raus, ein bisschen was neues sehen, gucken, wie woanders Silvester gefeiert wird.

Dieses Jahr ging es also nach Amsterdam. Warum Amsterdam? Weil Mitte des Jahres ein Angebot von ‚TravelBird‚ reinflatterte mit dem Betreff „Silvester in Amsterdam“ und einer Art Blind-Buchung zu den folgenden Konditionen angepriesen wurde:

‚Arrangement: Silvester in Amsterdam
Anzahl Erwachsene: 2
Ankunftsdatum: 30-12-2015
Abreisedatum: 01-01-2016
Double Room
Inklusive: 2 Nächte im 4*-Hotel (genaue Unterkunft erfahren sie vor Anreise)
Tägliches Frühstück
Preis: 198€‘

„Warum nicht“, haben wir uns gedacht und einfach mal gebucht. Kurz vor Abreise wurde uns dann mitgeteilt, dass es das ‚OZO Hotel‚ werden sollte. Zwar etwas außerhalb, aber auf den Fotos machte es doch schon mal einen netten Eindruck.

Jetzt war nur noch die Frage, wie wir nach Amsterdam kommen würden. Flüge und Fernbusse fielen relativ schnell aus (zu teuer oder schon ausgebucht) und mit dem Auto hatten wir eigentlich keine Lust zu fahren. Spaßeshalber ging ich auf die Seite der DB und gab die Route und das Datum ein. „Europa Spezial Ticket“ – 2 Personen, hin- und zurück für 98€. Och, das geht ja! Fix gebucht und so sollte es bereits am 30. Dezember von Düsseldorf aus Richtung Amsterdam losgehen.

Und los ging es um 9:30, was eine wirklich vertretbare Uhrzeit ist. So bleibt noch viel Zeit den Tag ausgiebig in Amsterdam zu nutzen. Die Fahrtdauer betrug 2,5 h mit wenigen Stops aber einem ausgebuchten Zug. So war ich doch froh, für einen Aufpreis von 9€ für uns beide zumindest Sitze reserviert zu haben.

Centraal Station

Gegen kurz vor 12 kamen wir in Amsterdam an und gingen direkt zum „I amsterdam Visitor Center“ da wir uns dort bzgl Mehrtagestickets informieren wollten. Es wurden dann 48h Tickets à 59€ pro Person. Nicht gerade günstig wie ich finde, allerdings ist wirklich einiges in diesem Preis inkludiert. Schon alleine für unsere Hin- und Herfahrt zum Hotel lohnte sich der Kauf dieser Tickets. Was genau alles im Preis inbegriffen ist, kann hier nachgelesen werden.

The Pancake Bakery Entry

Der Hunger trieb uns dann anschließend zur ‚The Pancake Bakery‚. Den Tip hatten wir aus der City-Card, wo es auf den „International Pancake“ 25% Rabatt geben sollte. Dort schlenderten wir hin um festzustellen, dass wir natürlich nicht die einzigen mit dieser Karte und Tip waren – eine nicht gerade kurze Schlange an Menschen stand vor dem Lokal. Hmmm. Nach kurzer Überlegung stellten wir uns an, in der Hoffnung, schnell einen Platz zugewiesen zu bekommen. Das ganze dauerte auch nicht lange.

The Pancake Bakery

Circa 10 Minuten standen wir an um dann von der netten Bedienung an einen Platz „mit Blick“ gesetzt zu werden. Hier konnte man dem Meister an der Bratpfanne beim Akkord-Pfannekuchenwenden zuschauen. Warum klappt das nur nie zu Hause? 🙂

Wir entschieden uns nicht für die Variante „International Pancake“, verzichteten somit auf die 25% da wir uns lieber einen Pfannekuchen mit Speck und Champions teilen wollten. Da das Restaurant relativ voll war, dauerte es ein wenig, bis wir unseren Pfannkuchen bekamen. Das warten hatte sich gelohnt, unglaublich lecker und gut, dass wir uns lediglich einen bestellt haben.

Schnell war der Pfannekuchen verputzt und wir bummelten noch ein wenig die Grachten entlang.

Grachten

Im Anschluß entschieden wir ins Hotel zu fahren um einzuchecken und unsere Rucksäcke los zu werden. Die Fahrt von der Centraal Station bis zur Haltestelle Bullenwijk mit der Bahn 54 dauerte circa 15 Minuten, zu Fuß dann noch mal 5 Minuten bis zum Hotel – absolut vertretbar. Natürlich ist es bequemer, wenn man direkt von der Innenstadt fußläufig ins Hotel fallen kann, aber Dank der guten Anbindung und der 5 Minuten-Taktung tat das dem ganzen keinen Abbruch.

Das check-in verlief schnell und reibungslos. Unser Zimmer befand sich in der obersten Etage – Etage 5 – und war gut ausgestatte. Etwas bewöhnungsbedürftig war jedoch das Badezimmer, dass sich hinter einer Milchglaswand befand. Jedem das Seine, aber ich bin jetzt kein Fan davon, als Silhouette sichtbar zu sein, wenn ich auf Toilette gehe 😉

OZO Hotelzimmer

Abgesehen davon war das Badezimmer geräumig und modern. Mit einem beheizten Spiegel und einer Regenwalddusche.

Badezimmer

Nach unserem kurzen Stop ging es wieder zurück in die Stadt um im ‚Café Bern‚ Käse- und Fleischfondue zu essen. Auf das Abendessen haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut.

Café Bern von Außen

Das Café Bern ist mehr eine Kneipe mit guter Küche, einer übersichtlichen Karte und ausgewählten Weinen. Bis auf die Tagessuppe hat sich hier seit 1978 nicht viel verändert.

Café Bern Menü

Das Fondue ist so legendär wie das Entrecôte, der Emincé de veau , das Steak au Pistou , der jemenitische Salat und all den anderen Bern Klassiker. Wir entschieden uns für das Käsefondue und das Entrecôte, dazu wurde ein grüner Salat serviert.

Café Bern Fondue

Das Fleisch wurde nur ganz kurz in der Küche angebraten und angeschnitten. Die Platte mit einer Art Kräuterbutter-Creme wurde wie das Käsefondue auf eine befeuerte Platte gestellt um so das Fleisch nach seinen Wünschen in der Soße zu garen. Eine fantastische und unglaublich leckere Idee!

Abschließend teilten wir uns noch das Mousse au chocolat mit einer ordentlichen Portion Sahne.

Café Bern NachtischSolltet ihr wie ich ziemlich verrückt nach gutem Käse und Käsefondue sein, dann seit ihr hier genau richtig! Sinnvoll wäre es nur, vorab zu reservieren, da das Lokal wirklich extrem gut besucht ist. Abgesehen davon sollte man keine Scheu vor enge und nähe haben, denn man sitzt hier ziemlich nah beieinander. Die Lautstärke ist ebenfalls relativ hoch, was dem ganzen aber wirklich keinen Abbruch tut.

Satt und müde fuhren wir anschließend wieder ins Hotel. Morgen heißt es erst einmal im Hotel Frühstücken und anschließend geht es wieder in die Innenstadt von Amsterdam, wo wir so ziemlich den ganzen Tag bis Neujahr verbringen werden.

Und solltet ihr euch dafür interessieren, was für eine Kamera ich nutze – Mein Equipment:
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