Karibik, Travel

GUADELOUPE – schnorcheln im Naturschutzgebiet

Welcome to GUADELOUPE

Hallo aus Guadeloupe! Schon um 8:00 Uhr haben wir hier am Hafen Pointe-à-Pitre fest gemacht. Es geht spannend weiter an diesem Tag hier, nämlich mit einem Schnorchelausflug.

Wie ein Schmetterling wirken die beiden Inseln Basse-Terre & Grande-Terre aus der Luft betrachtet. Beide Teile bilden zwei sehr unterschiedliche Inselteile, die durch La Rivière Salée, einem schmalen Meeresarm, getrennt sind. Im Osten: Grand-Terre, flach und trocken jedoch mit vielen traumhaften Stränden, im Westen: Basse-Terre, eine Vulkaninsel, dessen Mitterlpunkt La Soufrière – die Schwefelgrube bildet.

Hier kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten! Eine faszinierende Insel mit Wasserfällen wie der Krebswasserfall im Nationalpark der sich in einen Naturpool ergießt oder die tosenden Carbet-Wasserfälle, die aus einer beeindruckenden Fallhöhe von 110m hinab rauschen, umgeben von üppigem Tropen-grün.

Schnorchelausflug auf der Schmetterlingsinsel

Wir für unseren Teil haben uns heute entschlossen, an einem geführten Schnorchelausflug teilzunehmen. Dieser wird von AIDA angeboten, betreut und folgendermaßen beschrieben:

„Geführter Schnorchelausflug in Jacques Cousteaus Unterwasserparadies“ – GUA T 05

  • Stationen: Mit dem Bus zu einem schwarzen Sandstrand; Einweisung durch AIDA Tauchlehrer in den Schnorchelsport; mit dem Tauchboot zum Schnorchelriff; Rifflandschaft unmittelbar unter der Wasseroberfläche; Unterwassernaturschutzpark mit farbenfrohen Korallengärten; Lebensraum von Langusten, Schildkröten und Fischschwärmen; danach zum Basen und Relaxen am naturbelassenen Sandstrand; Rückfahrt zum Schiff.
  • Hinweis: Mindestalte 12 Jahre, SCUBAPRO-Schnorchelleihausrüstung inklusive, Snackbars am Strand.
  • Kosten pro Person: 59,95EUR (Stand Dezember 2014!)
  • Dauer: ca. 8 Stunden

Ablauf des Ausflug

Die Schnorchel-Ausrüstung musste bereits am Vorabend abgeholt werden. Flossen, Brille und Schnorchel werden gestellt. Circa 20 Minuten anstehen hieß es, sich für die geliehenen Teile in Listen eintragen und fertig. Wir haben uns eigene Taucherbrillen und Schnorchel mitgebracht da mein Mann ziemlich schlechte Augen hat und eine Taucherbrille mit Stärke benötigte. Natürlich hätte man auch mit Kontaktlinsen tauchen können, aber wer schon mal Salzwasser in seine Augen bekommen hat, oder diese gar beim schwimmen verloren hat weiß glaube ich, dass das nicht so schön ist, erst gar nicht mit Kontaktlinsen.

>Taucherbrille mit Seestärke?

Nachtrag: Die Frage kam jetzt schon des öfteren. Die Taucherbrille mit Seestärke hat mein Mann bei der Firma mares – just add water gekauft. Bitte informiert euch, ob diese Marke für euch geeignet ist. Dies ist keine Kaufempfehlung!

Start des Ausflug

Am Ausflugstag ging es schon zeitig los, da der Ausflug insgesamt 8 Stunden lang gehen soll. Bereits um 8:00 Uhr trafen wir uns am Ausflugs-Counter. Anschließend ging es circa 1 1/2 Stunden mit dem Bus quer über die Insel, von Pointe-à-Pitre bis zum Unterwassernaturschutzpark Cousteau.

Die doch etwas längere Fahrt sorgte bei einigen Gästen für nicht ganz so gute Laune, verständlich denn von 8 Stunden Ausflug dann am Ende 3 Stunden im Bus zu sitzen, nicht die beste Idee, das nicht vorab zu erwähnen, oder?

Ankunft am Strand

Am Strand angekommen, ging es über einen kleinen Steg direkt zu einem kleinen Motorboot. An Bord wurden wir noch kurz auf ein paar wichtige Dinge hingewiesen, wie zum Beispiel, dass es streng verboten ist, Korallen anzufassen oder ihnen zu nahe zu kommen.

Vor Ort und unter Wasser befanden sich sogar zwei Aufsichtspersonen, die Taucher und Schnorchler beobachteten. Bei Verstoß, anfassen der Korallen werden hohe Geldstrafen fällig. In der Karibik herrscht strenger Artenschutz – absolut gerechtfertigt! Schon alleine wir Urlauber mit unserer Sonnencreme sind eine große Bedrohung für Riffe und Korallen.

Ilet Pigeon

Es ging los Richtung Îlet Pigeon, eine kleine Insel, vor der sich das Unterwassernaturschutzgebiet befindet. Das ganze liegt ca. 1.2 km und 15 Minuten vom Festland entfernt.

Es wurden noch neon gelbe Signal-Westen verteilt und nach nur wenigen Minuten ging es direkt ins Wasser.

Das Boot selber war ein paar Meter von der Insel entfernt festgemacht und so sprang man zunächst in das circa sechs Meter tiefe Wasser. Zur Insel hin, wurde das Wasser immer seichter, teilweise sogar so flach, dass man dort nicht hätte schnorcheln können ohne die Korallen zu berühren. Dort waren auch die Aufsichtspersonen positioniert die den ein oder anderen Schnorchelern harsch ermahnten doch bitte Abstand zu halten.

Schnorcheln vor Ilet Pigeon

Ich finde, hier sprechen die Bilder bzw. das Video wirklich für sich. Eine schöne Vielfalt an Korallen und Fischen gab es dort zu bestaunen. Wir hatte genügen Zeit, uns entlang der kleinen Insel treiben zu lassen. Waren wir außer Atem und benötigten eine Pause, war das Motorboot nur ein paar Meter weit entfernt festgemacht. Dazu war eine Tauchlehrerin von AIDA mit dabei sowie hielt unser Bootsfahrer Anfangs von Bord aus und später im Wasser Ausschau nach seiner Truppe.

Nicht zu unterschätzen ist die Sonneneinstrahlung bei so einem Tauchgang! Immerhin hatten wir 30°C und keine Wolke am Himmel. Eine Kombination, die schon nach kurzer Zeit seine Spuren hinterlässt. Ich für meinen Teil habe mir deshalb meinen ziemlich unsexy aber funktionellen Badeanzug mit langem Bein angezogen plus ein Funktions-Shirt über gezogen. Das gibt zwar eine interessante Bräunungs-Kante am Knie, aber zumindest keinen Sonnenbrand. Ich bin von der Haut her wirklich empfindlich, habe viele Sommersprossen und einen leichten Rotstich in den Haaren. Daher immer her mit dem 50er Sunblocker bei mir 😀

>Was ist das für ein Badeanzug?

Nachtrag: Die Frage kam jetzt auch schon des öfteren. Eigentlich ein Wettkampfbadeanzug, den ich mir mal ganz ursprünglich für mein Triathlon-Training geholt habe. Da verrutscht nichts.

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Auch sehr positiv zu bemerken war, das immer nur eine gewisse Anzahl an Tauchern & Schnorchlern in das Gebiet durfte, es demnach nicht überlaufen war.

Nach einer guten Stunde ging es wieder zurück ins Boot und zurück zum Strand. Die Zeit dort durften wir selber vertrödeln. Ob mit Sonnen, schwimmen, schnorcheln oder etwas essen.

Strandaufenthalt

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Strand, nutze mein Mann noch die Möglichkeit, selber am Ufer schnorcheln zu gehen. Hier hat er dann auch endlich Schildkröten gesehen, die er zuvor an der Îlet Pigeon vergebens gesucht hatte.

Einen wirklich gelungenen Schnorchel-Ausflug und entspannten Tag am Strand hatten wir.

Rückfahrt & Fazit

Der Ausflug endete ein wenig so, wie er begann: Mit einem Bus, der 30 Minuten zu spät am vereinbarten Ort eintraf und moppernden Gästen. Anschließend ging es 1 1/2 Stunden zurück und das Gemecker verstummte zum Glück schnell denn: Sonne, Meer und ein schaukelnder Bus wogen viele in den Schlaf.

Bei diesem Schnorchel-Ausflug sieht man unglaublich viel der Unterwasserwelt, jedoch von der eigentlichen Insel meist nicht sonderlich viel. In unserem Fall, dank der 1 1/2 stündigen Busfahrt, kamen wir aber zumindest an ein paar Städten und Leuten vorbei. Trotzdem bleibt zu entscheiden: Möchte ich lieber die Unterwasserwelt erleben oder das Landesinnere mit seinen tollen Wasserfällen erkunden? Diese haben sicherlich auch ihre Vorzüge! Wir haben uns hier aber für die Unterwasserwelt entschieden, da wir viel positives über dieses Unterwassernaturschutzgebiet im Vorfeld gelesen haben. Bis auf die Dauer des Busfahrt, war der Ausflug rund und hat uns gut gefallen.

Wie waren eure Erfahrungen auf dieser Insel, was habt ihr gemacht?

Visual Vibes zu unserem Schnorchelausflug

>P.S.: Was für Kameras benutzt Du?

Eine sehr sehr häufig gestellte Frage, die ich gerne beantworte. Für Fotos und Videos nutze ich die Sony Alpha 57 mit dem Kit-Objektiv 18-55mm. Für Action/- Unterwasseraufnahmen nutze ich die GoPro Hero 4 Silver Edition, meist mit einem Wasserfesten Gehäuse.

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