Karibik, Travel

ANTIGUA – Auf eigene Faust entdecken

Graues- farbenfrohes Antigua

Heute hieß es erst einmal ausschlafen und ein spätes Frühstück im ‚Bella Vista‚ genießen. Wir haben keine Ausflüge gebucht und schauen mal, was der Tag so bringt. Nach dem Frühstück sollte es dann nach draußen gehen – im Regen. Oh ja, und nicht nur ein leichter Schauer, sondern Platzregen. Die plötzlich verstummte Calypso-Band hätte uns vielleicht stutzig machen sollen. Egal, ein Sprint bis zu den ersten Geschäftshäusern und schon stehen wir mit zig anderen Touristen unter den schmalen Vordächern der Geschäfte.

Was man hier auf dem Foto sieht, sind die zahlreichen Geschäfte, die sich direkt am Anleger (Heritage – North Side) aneinander reihen. Dort werden überwiegen Alkohol und Souveniers angeboten. Im vorbeirennen meine ich aber auch ein paar Restaurants oder Bars gesehen zu haben.

Da hier schon der erste große Ansturm an Touristen durch ist, sind die hunderten von Insel-Bus/Van Tour Anbieter auch verschwunden. Man kann sich gar nicht vorstellen, keinen Meter ohne das man nicht ein Prospekt unter die Nase gehalten bekommt mit angebotenen Touren. Die Konkurrenz ist riesig allerdings gibt es genug Touristen – denn mit uns hat auch die Adventure of the Seas angelegt.

Wer nicht viel Zeit/Lust zum lesen oder scrollen hat, kann sich gerne unser Video zu Antigua anschauen:

Wir sind zunächst zögerlich, lassen uns aber doch auf eine Tour ein, denn der Regen lässt nicht nach und viel gibt es im Hafenbereich nicht zu sehen. So buchen wir eine circa 2-3 stündige Tour mit unserem Fahrer ‚Ninja‘ – quer über die Insel, weg vom Hafen ins Inselinnere, wo es trockener sein soll.

Zunächst schlängeln wir uns eine Weile über die Insel bis hin zur ‚St. Barnabas Church‘ – im Kontrast zum grauen Wetter eine unglaublich schöne und eine der ältesten Kirchen auf der Insel.

Wir fahren weiter zum ‚Nelson’s Dockyard‘ und anschließend durch den Regenwald entlang des schmalen und kurvenreichen ‚Fig Tree Drive‚. Der Fig Tree Drive führt von der Inselmitte über die Hügel im Südwesten bis hin nach ‚Old Road‚. Dort ist unser nächster Halt.

Wir fahren nun wieder entlang der Küste und sehen unglaublich viele wunderschöne Strände. 365 Strände soll Antigua haben, einen für jeden Tag des Jahres. Das scheint nicht nur so eine Redensart zu sein.

Bei Sonnenschein sehen diese Strände bestimmt noch eindrucksvoller aus – allerdings läd das türkisfarbene Wasser auch an solch grauen Tagen schon zum schwimmen ein. Unglaublich idyllisch, meist nur mit ein paar Bungalows und Palmen. Wäre interessant zu wissen, ob diese Strände privat sind oder man – dank 365 Stränden – auf Antigua das Glück hat, häufiger einen ruhigeren Strandabschnitt zu finden.

Es geht zurück zum Hafen, denn wir müssen die Uhr im Auge behalten. Abfahrt ist erneut um 18:00 Uhr, und alle man an Board ist bereits um 17:30. Da wird man doch glatt ein bisschen nervös, wenn man sich selbst auf Erkundungstour begibt und nicht mit AIDA unterwegs ist. Aber alles gut.

Nächste Etappe: 447 Seemeilen (829 km) bis La Romana.

Equipment:

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